Woran erkennst du, dass dein Hund Schmerzen hat?
Oftmals startet es mit einem Bauchgefühl, welches einem sagt: "Hier stimmt irgendetwas nicht!"
Hunde sind wahre Meister im Verstecken von Schmerzen. Umso mehr bist du als Besitzer gefordert deinen Hund gut zu beobachten und Veränderungen wahrzunehmen. Es gibt vielerlei Hinweise, die dein felliger Gefährte dir gibt und keine Sorge du musst nicht Sherlock Holmes sein, um diese festzustellen.
Im folgenden gebe ich dir eine Übersicht über häufige Anzeichen:
Auffälligkeiten bei der Fellpflege:
- Hund zeigt Berührungsempfindlichkeiten beim Bürsten oder Streicheln
- überwärmte Stellen am Rücken oder an Gelenken
- Veränderungen im Fell z.B.: trockene Stellen, Wirbel im Fell
- Hund beleckt oder beknabbert ständig Körperstellen
Auffälligkeiten im Verhalten deines Hundes:
- vermehrtes Hecheln
- verringerter Appetit
- plötzliche Aggression
- schlechte Laune
- Spielunlust
- zögerliches Ausführen von Kommandos
- Aktivitätsniveau und Leistungsfähigkeit nehmen ab
Auffälligkeiten im Bewegungsapparat:
- Lahmheiten/Entlasten einer Gliedmaße
- häufiges Stolpern oder Überköten mit einer Pfote
- Probleme beim Hinlegen oder Aufstehen
- Steifheit
- Hund liegt/sitzt nur noch auf einer Seite
- springt nicht mehr aus dem Kofferraum
- veränderte Gangarten z.B.: will er nicht mehr galoppieren
Wie du siehst, gibt es tatsächlich viele kleine oder auch größere Hinweise (und noch einige mehr, als in meiner Auflistung), die dein Hund dir im Falle von vorliegenden Schmerzen zeigen kann.
Falls du eine oder mehrere Auffälligkeit/en entdeckst oder auch "nur" dein Bauchgefühl dir sagt hier stimmt etwas nicht, zögere nicht den Tierarzt und/oder Hundephysiotherapeuten aufzusuchen, um der Sache auf den Grund zu gehen. Dein Hund ist auf deine Beobachtungsgabe angewiesen.